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    Arbeitsumfeld zur Förderung von Komfort und Kreativität Fraunhofer-Büros, Portugal


    Pedra Silva Architekten schloss die neuesten Büros für das deutsche Institut Fraunhofer ab. Ihr Team wurde im Rahmen eines offenen Wettbewerbs ausgewählt, das neue Hauptquartier in Porto zu entwerfen, das sich auf dem Campus der Technischen Universität befindet: „Parque de Ciência e Tecnologia da Universidade do Porto (UPTEC)“. Hier ist die Projektbeschreibung, die uns von den Entwicklern geschickt wurde: „Unser Design berücksichtigte die innovative Philosophie von Fraunhofer durch eine Botschaft, die einfach, positiv und dynamisch ist. Innovative Arbeitsplatzgestaltung und organisatorische Elemente des Frauhnofer Office Innovation Centers in Stuttgart (Deutschland) waren ebenfalls ein wichtiger Input für das Projekt und fügten unserem Konzept eine weitere Ebene hinzu. Die neuen Forschungseinrichtungen erstrecken sich über zwei Etagen in einem neuen UPTEC-Gebäude mit insgesamt 1.660 m². Die Auflage ist das Rückgrat des Projekts. Alle Räume erscheinen entlang eines Verteilungswegs neben der Glasfassade.

    Diese Hauptachse ermöglicht den Zugang zu allen unterschiedlichen Räumen. Diese Räume mit unterschiedlichen Funktionen und Größen werden durch eine kühne Geste erzeugt und konsolidiert: eine wehende Ebene, die durch die offenen Stockwerke geht und unterschiedliche Räume und Umgebungen schafft. Die räumliche und visuelle Dynamik wird durch eine freie Ebene erzeugt, die sich durch den Raum bewegt, und durch Farbe, die die Wahrnehmung unterschiedlicher Volumina verstärkt. Die wellenförmige Oberfläche fungiert je nach Kontext als Decke, Wand oder Boden von Büros und Besprechungsräumen und garantiert visuelle Kontinuität, Bewegung und Fluss. Ein weiterer wichtiger Aktivposten des Projekts ist die Einführung mehrerer kleiner Sozial- und Besprechungsräume, die als Ruheräume bezeichnet werden und persönlichen Rückzug sowie informelle Besprechungen oder Ruhezeiten ermöglichen. Diese Räume sollen ein höchst kreatives Umfeld schaffen, das Komfort und Wohlbefinden unter den Forschern fördert. “ [Fotografie: João Morgado]